Die Kirche von Diegten


Kirche bei Nacht - Seit Anfang 2003 nachts beleuchtet

Die Kirche von Diegten erhebt sich, von allen Seiten gut sichtbar, auf der rechten Seite des Diegter Baches bei Schloss-Diegten. Auf drei Seiten fällt das Gelände mehr oder weniger steil gegen die Talsohle ab.
Die Kirche steht neben der ehemaligen Burg Eschenz auf einem frühmittelalterlichen Friedhof. Die ältesten Teile der Kirche reichen in romanische Zeiten zurück - 1275 erstmals dokumentiert.

Die Fenster
Besonders zu erwähnen ist das1959 vom Diegter Künstler Walter Eglin geschaffene Glasgemälde "Das Reich Gottes" sowie sein Sgraffito mit den vier Evangelisten an der Vorderwand des Schiffes. 1995 wurden zwei weitere Glasfenster nach Entwürfen des Künstlers und im Gedenken seines 100. Geburtstages durch Frau Judith Heer und Herr Georg Gluth verwirklicht.

Fenster mit Scraffito W. Eglin Erstellt durch Judith Heer


Die Glocken
Mit der Gesamtrenovation 1958/60 wurde auch das Geläute ersetzt. Zwei der früheren Glocken sind vor der Kirche zu sehen. Diejenige ohne Jahreszahl zählt zu den ältesten im Kanton (vermutl. 14. Jahrhundert). Die heutigen vier Glocken wurden gestiftet von Dr. Louis Glatt von Känerkinden im Andenken  an seine Mutter, welche eine Diegterin war. Die grösste trägt u.a. die Inschrift "LIEBE", die zweite "HOFFNUNG", die dritte "GLAUBE", die vierte "FRIEDE".